Komplette Checkliste: wie man einen Solana-Token vor dem Kauf prüft
Alle 13 CriptoCheck-Indikatoren an einem Ort zusammengefasst, mit einem vertiefenden Link zu jedem
Wie man diese Checkliste nutzt
Diese Seite fasst alle 13 technischen Pruefungen zusammen, die CriptoCheck automatisch bei einem Solana-Token durchfuehrt, nach Kategorie geordnet. Jeder Punkt verlinkt zu einem vertiefenden Leitfaden, falls du den Mechanismus im Detail verstehen willst.
Du musst nicht alles auf einmal lesen: nutze sie als schnelle Referenz und komm hierher zurueck, wann immer ein Fachbegriff bei einer echten Pruefung unklar ist.
1. Vertrag und Ownership (3 Prüfungen)
Mint Authority und Freeze Authority widerrufen: pruefen, ob der Ersteller des Tokens noch neue Token aus dem Nichts drucken oder Token in deinem Wallet einfrieren kann. Beide sollten widerrufen sein.
Jupiter-Verifizierung: prueft, ob der Token auf der Liste verifizierter Token einer der wichtigsten dezentralen Boersen von Solana steht -- ein Hinweis auf Legitimitaet, keine technische Garantie.
2. Liquidität (1 Prüfung)
Gesperrte Liquidität: wie viel Liquiditaet der Entwickler ueber einen Zeitraum nicht abheben kann, abgesichert durch einen ueberpruefbaren Sperrvertrag. Je hoeher der gesperrte Anteil, desto schwerer faellt es dem Entwickler, ploetzlich "den Stecker zu ziehen".
3. Halter-Verteilung (3 Prüfungen)
Halter-Konzentration: wie viel des Gesamt-Supplys in wenigen Wallets liegt. Ein zu hoher Anteil in wenigen Haenden bedeutet, dass eine einzelne Person den Preis durch Verkauf zum Absturz bringen kann.
Halteranzahl: wie viele verschiedene Personen den Token insgesamt besitzen -- eine sehr niedrige Zahl signalisiert ein noch kleines oder schlecht verteiltes Projekt, nicht zwangslaeufig gefaehrlich, aber beachtenswert.
Entwickler-Wallet: wie viel Supply in den Haenden des Token-Erstellers bleibt. Ein hoher Anteil ist nicht automatisch ein Problem (oft finanziert er die Entwicklung), sollte aber zusammen mit den anderen Pruefungen betrachtet werden.
4. Handel und Authentizität (3 Prüfungen)
Handelsgebühr: ein bei jedem Kauf oder Verkauf einbehaltener Prozentsatz, im Vertrag eingebaut. Eine Gebuehr, die der Entwickler beliebig aendern kann, ist ein verstecktes Risiko.
Verkaufstest (Honeypot): prueft, ob der Token wirklich verkauft werden kann, nicht nur gekauft. Ein Honeypot erlaubt den Kauf, blockiert aber technisch den Verkauf.
Ticker-Klone: prueft, ob andere Token mit demselben Namen oder Symbol existieren, erstellt um Leute zu taeuschen, die nach dem Original suchen.
5. Wallet-Koordination (3 Prüfungen)
Identische Beträge: unser zuverlaessigstes Signal fuer echte Koordination -- mehrere Wallets mit exakt derselben Token-Menge, ein statistisch unwahrscheinliches Muster fuer unabhaengige Kaeufe.
Gemeinsamer Finanzierer: ob mehrere der Top-Halter ihre ersten Mittel aus derselben Quelle erhielten. Bleibt ein informativer Indikator, kein Urteil -- manchmal ist es nur eine unschuldige Boerse.
Insider-Signale: ein Datenpunkt von RugCheck zu anfaenglichen Verteilungsmustern. Auch das bleibt informativ, da es auch bei legitimen Token hoch ausfallen kann.
Was diese 13 Prüfungen nicht abdecken
Keine automatisierte Pruefung, auch unsere nicht, ersetzt vollstaendig dein eigenes Urteil. Ein konkretes Beispiel: ein hohes Handelsvolumen bedeutet nicht, dass ein Token sicher ist -- ein Thema, das wir derzeit nicht direkt pruefen, und das solltest du wissen.
Um diese Prinzipien an einem echten Fall zu sehen, zeigt unsere Analyse des LIBRA-Falls, wie mehrere dieser Signale im Voraus haetten bemerkt werden koennen.
Jetzt, wo du weißt, was es bedeutet, probiere CriptoCheck an einem echten Token aus.
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